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Schulzahnpflege

Die Schulzahnpflege wird von den Zuger Gemeinden organisiert. Dank dem motivierten Einsatz der Zuger Zahnärztegesellschaft wird der Schulzahnpflegedienst auch in Zukunft weitergeführt, nachdem die Gemeinden nach der Jahrtausendwende in einer Sparoffensive die Schulzahnpflege abbauen wollten. Die Schulzahnpflege ermöglicht den Schülern auch in Zukunft ein gesundes, kariesfreies Gebiss.

Das Reglement über den Schulzahnarztdienst (PDF) definiert die Zusammenarbeit und die Pflichten der Vertragspartner: Eltern, Gemeinde und Zahnarzt.

Die Schulzahnpflegeinstruktorinnen garantieren in jeder Gemeinde die Prophylaxe durch Schulbesuche. Sie besuchen den Kindergarten drei mal pro Jahr und die 1. bis 4. Primarstufe zwei mal jährlich.

Die Massnahmen der Schulzahnpflege gelten für Kindergartenschüler sowie schulpflichtige Kinder und Jugendliche, deren Erziehungsberechtigte zivilrechtlichen Wohnsitz in einer Zuger Gemeinde haben. Alle Kinder und Jugendlichen erhalten von der Gemeinde einen Gutschein für einen jährlichen obligatorischen Zahnarztuntersuch beim Zahnarzt ihrer Wahl. Im zahnärztlichen Untersuch sind auch die Zahnreinigung und die Zahnfluoridierung eingeschlossen.

Der Schuluntersuch wird zum UV-Tarif CHF 1.00 vergütet (ab August 2018). Nachfolgende Behandlungen werden zum Privattarif, bei Kindern mit Sozialhilfe und Asylfürsorge zum Sozialtarif CHF 1.00 abgerechnet. Die Gutscheine dieser Kinder sind mit einem entsprechenden Vermerk gekennzeichnet. Übersteigen die Behandlungskosten den Betrag von CHF 1'000.- muss generell ein Kostenvoranschlag erstellt werden.

Das Honorar für den zahnärztlichen Untersuch wird dem Zahnarzt nur gegen Einlösung des Gutscheins von der Gemeinde bezahlt. Die Gemeinde übernimmt den Arbeitgeberanteil der AHV- und ALV-Beiträge. Zudem garantiert sie bei nachfolgenden Behandlungen die Bezahlung der Honorarforderung.


Der Kariesbefall der Volksschüler in der Schweiz ist von Anfang der 1960er Jahre bis heute um rund 90 Prozent zurückgegangen. Die folgende Abbildung zeigt das Ausmass des Kariesrückganges am Beispiel der 12-jährigen Schüler aus verschiedenen Städten und Kantonen:

Verlauf des Kariesbefalls im bleibenden Gebiss bei 12-jährigen Schülern aus verschiedenen Kantonen und Städten der Schweiz (rote Linie = Kanton ZH, beige Linie = Stadt Zürich; die Zahl 8 im Jahr 1964 auf der roten Linie bedeutet beispielsweise: bei jedem 12-jährigen Schulkind gab es damals 8 angesteckte, fehlende oder gefüllte Zähne).

 

 

 

 

Reglement über den
Schulzahnarztdienst

(PDF)

 

 
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